Usher – Chains #dontlookaway

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Mit dem interaktiven Musikvideo zu seinem Song Chains bricht Usher mit den bisherigen Video Marketing Standards und liefert – buchstäblich – einen echten Hingucker ab. Mit dem Song an sich beschreitet Usher schon einen Grenzgang, denn inhaltlich bezieht er sich in der Single auf all die Afroamerikaner, die in der jüngeren Vergangenheit im Zuge skrupelloser Polizeigewalt in den USA ums Leben gekommen sind. Das Video ist es jedoch, was unser Aufsehen besonders erregt: Auf der eigens dafür erstellten Website http://chains.tidal.com/ präsentiert Usher eine Slideshow von Portraitaufnahmen der Opfer, jeweils in Kombination mit Informationen über deren gewaltsamen Tod – als Musikvideo. Makaber? Nein! Denn kombiniert mit einer Facetracking-Funktion auf der Website wird genau erkannt, wann der Zuschauer weg sieht und das Video augenblicklich mit der Meldung #dontlookaway pausiert. Erst wenn dann der Blick zurück zum Video wandert, geht’s automatisch weiter. Damit bedient sich Usher einer vollkommen neuen Video Marketing Strategie, mit der er die Zuschauer auf einer besonders persönlichen Ebene erreicht und zum konzentrierten Betrachten seines Contents bewegt. Grandios!

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